Am ersten Februar-Wochenende traf sich die internationale Karate-Elite in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Stephanie Kaup, die schwedische Legionärin des UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten, wagte im Alleingang die Reise nach Dubai.
Die aus Stockholm stammende Kumite-Staatsmeisterin
begann in ihrer Gewichtsklasse bis 61 kg fulminant wie immer und besiegte in
der ersten Runde Alfina Khaliullina (Russland) glatt mit 6:1. Die Russin war
keine Unbekannte: Sie stand beim letztjährigen Premiere League-Turnier von
Tyumen im Finale.
Steffi blieb dann an der späteren Siegerin Lucie
Ignace (Frankreich) hängen, die mit dem „Kampfrichter-Bonus“ einer
Weltmeisterin 3:0 gewann. Zum Ärger aller Teilnehmer/innen wurden aufgrund der
hohen Starterzahlen aus Zeitgründen keine Trostrunden durchgeführt, sodass
Stephanie Kaup schlussendlich mit Rang fünf in der Ergebnisliste aufscheint.
„Ich hätte die Bronzemedaille locker erreichen
können!“ berichtete die verärgerte Zen Tai Ryu HAK-Athletin Erhard Kellner per
sms. „Aber so ist das Karate-Leben
eben!“ hakt die Top-Athletin dieses Turnier ab.
Die Medaillen gingen an Lucie Ignace (Frankreich),
Ece Yasar (Türkei) und Jacqueline Factos (Ecuador)
